Wasserkultur
- Beiträge zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung
Soziale Ökologie als
Wissenschaft,
Pressemitteilung -
mehr zum Buch
Population
Dynamics and Supply Systems. A Transdisciplinary
Approach
Veröffentlichung Klimawandel und
Alltagshandeln
Struktur in der Risikogesellschaft
Dr. Doris Hayn und Dr. Irmgard Schultz
In dem Beitrag werden ausgewählte Ergebnisse aus zwei sozial-ökologischen Studien mit empirischem Schwerpunkt präsentiert. Dabei wird das Spezifische der transdisziplinären sozial-ökologischen Forschung verdeutlicht, um vor diesem Hintergrund den jeweiligen Ansatz der Studien besser verständlich zu machen.
Die im Auftrag des Bundesministeriums für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL) erstellte Studie "Analyse der qualitativen Struktur des Konsums von Bioprodukten nach einem Lebenswelten-Modell und Ermittlung der milieuspezifischen Potentiale zur Erhöhung des Konsums sowie der dafür notwendigen Maßnahmen" (kurz: "Bio+pro: Zielgruppen für den Bio-Lebensmittelmarkt"), ist vor allem darauf ausgerichtet, anhand einer Markttypologie Ansatzpunkte für eine Ausweitung der Marktpotentiale von Bio-Lebensmitteln aufzuzeigen. Wichtige Adressaten dieser Studie sind Hersteller und Vermarkter von Bio-Lebensmitteln.
Das im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Förderschwerpunkts "Sozial-ökologische Forschung" geförderte Verbundprojekt "Ernährungswende – Strategien für sozial-ökologische Transformationen im gesellschaftlichen Handlungsfeld Umwelt-Ernährung-Gesundheit" stellt den Ernährungsalltag der KonsumentInnen ins Zentrum. Im Teilprojekt "Ernährung im Alltag" wurde mit Hilfe des sozial-ökologischen Lebensstilansatzes eine Typologie von Ernährungsstilen ermittelt. Diese zielt auf das Erkennen lebensstilbezogener Orientierungs- und Verhaltensmuster, die Aufschluss über die je spezifische Einbettung von Ernährung in den Alltag geben. Die Typologie dient somit nicht der Entwicklung von Marketingstrategien, sondern liefert Grund legende Erkenntnisse für die Entwicklung von Handlungsstrategien in Richtung einer nachhaltigeren und gesünderen Ernährung.
Die Ergebnisse der beiden empirischen Erhebungen werden nicht unmittelbar vergleichend dargestellt, sondern im Hinblick auf dominierende Elemente von Ernährung und Essen im Lebensstil interpretiert. Vor diesem Hintergrund werden abschließend grundsätzliche Fragen zu Ernährung und Lebensstilen zur Diskussion gestellt.
Flyer zu den Ernährungsstilen (pdf-file, 927 kb) - Download des Beitrags (pdf-file, 393 kb)
Die Publikation der Tagungsbeiträge kann gegen einen Kostenbeitrag von Euro 10,- beim Fachgebiet bestellt werden:
Fachgebiet Ökologische Lebensmittelqualität und Ernährungskultur
Universität Kassel
Herrn Tobias Hartkemeyer
Nordbahnhofstr. 1a
37213 Witzenhausen
E-Mail:
tohart@uni-kassel.de
Telephon: (+49) 5542 / 98 1717, Fax (+49) 5542 /98 1713
http://www.wiz.uni-kassel.de/nue