Bereichsbild Alltagsökologie, Energie, Konsum: Bildausschnitt Mohn-Käse-Brötchen

Alltagsökologie, Energie, Konsum

 

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Auswahl Projekte:
  • Energieeffizienz und Energieeinsparung in ALG II- und Sozialhilfe-Haushalten ... mehr
  • Nachhaltiger Energiekonsum von Haushalten durch intelligente Zähler-, Kommunikation-, und Tarifsysteme - intelliekon ... mehr
  • Nachfrageorientiertes Nutzungszyklusmanagement - Ein Instrument für die flächenschonende und kosteneffiziente Entwicklung von Stadtquartieren ... mehr
  • Aktivierung und Kompetenzstärkung von Eigenheimbesitzern (ENEF_H) ... mehr

weitere Projekte

 

Auswahl Publikationen:
  • Schultz, Irmgard / Immanuel Stieß (2008): Linking Sustainable Consumption to Everyday Life. A social-ecological approach to consumption research. In A. Tukker et al. (eds.) System Inno-vation for Sustainability 1. Sheffield, UK: Greenleaf, 288-300
  • Hayn, Doris / Zwengel, Ralf (Hg.) (2008): Klimawandel und Alltagshandeln. Schriftenreihe der Heinrich-Böll-Stiftung Hessen Band 20. Essen: Klartext Verlag
  • Hayn, Doris (2007): Alltagsgestaltung der Konsumentinnen und Konsumenten - Ausgangspunkt einer Ernährungswende. In: Nölting, Benjamin / Schäfer, Martina (Hg.), Vom Acker auf den Teller. Impulse der Agrar- und Ernährungsforschung für eine nachhaltige Entwicklung. Er-gebnisse Sozial-ökologischer Forschung 8. München: oekom verlag, 73-83
  • Stieß, Immanuel/Doris Hayn (2006): Alltag. In: Egon Becker/Thomas Jahn (Hg.): Soziale Öko-logie. Grundzüge einer Wissenschaft von den gesellschaftlichen Naturverhältnissen. Frank-furt am Main: Campus Verlag, 211-223
  • Schultz, Irmgard / Götz, Konrad (2006): Konsum. In: Becker, Egon / Jahn, Thomas (Hg.), Sozia-le Ökologie. Grundzüge einer Wissenschaft von den gesellschaftlichen Naturverhältnissen. Frankfurt/New York: Campus Verlag, 360-370
  • Dünnhoff, Elke / Stieß, Immanuel / Hoppenbrock, Cord (2006): Energiekostenanstieg, soziale Folgen und Klimaschutz. Endbericht. Heidelberg, Frankfurt
  • Eberle, Ulrike/Doris Hayn/Regine Rehaag/Ulla Simshäuser (Hg.) (2006): Ernährungswende. Eine Herausforderung für Politik, Unternehmen und Gesellschaft. München: oekom verlag
  • Empacher, Claudia / Immanuel Stieß (2005): "Nachhaltiger Konsum im Alltag. Konzeptioneller Zugang und empirische Erkenntnisse." In: Gerd Michelsen, Jasmin Godemann; (Hrsg.): Handbuch Nachhaltigkeitskommunikation. Grundlagen und Praxis. München: Ökom Verlag. S. 472-483
  • Stieß, Immanuel (2004): „Wer kauft Bio-Lebensmittel und warum?“ In: Ökologie und Landbau. Heft 131, 3/2004, S. 25-27

Weitere Institutsveröffentlichungen

 

Veranstaltungsreihe "Klimawandel GobalLokal"

  • Klima und Ernährung: 22. Oktober 2008, Gießen, Tagungsflyer

Forschungsschwerpunkt Alltagsökologie, Energie, Konsum

Private Haushalte tragen durch ihren Konsum in erheblichem Maße zu Umweltbelastungen und zur Erzeugung von klimaschädigenden Treibhausgasen bei. Mehr als die Hälfte der gesamten CO2-Emissionen in Deutschland werden direkt oder indirekt durch den Konsum der privaten Haushalte verursacht. Der Übergang zu langfristig tragfähigen, umwelt- und klimafreundlichen Produktions- und Konsummustern kann daher nur durch einschneidende Veränderungen von Lebensweisen, Konsumgewohnheiten und Urbanisierungsformen erreicht werden.

Im Forschungsschwerpunkt "Alltagsökologie, Energie, Konsum" werden Methoden, Konzepte, Strategien und Instrumente erarbeitet, mit denen Konsummuster umwelt- und klimafreundlicher gestaltet werden können. Der Forschungszugang ist von einer Perspektive geleitet, die das alltägliche Handeln in den Mittelpunkt stellt. Energienutzung und Konsumentscheidungen werden in ihrer Einbettung in alltägliche Versorgungspraktiken betrachtet, die durch eingespielte Routinen, implizites Wissen, geschlechtsspezifische Arrangements der Alltagsorganisation, die Einbindung in soziale Netzwerke und die Struktur von Versorgungssystemen geformt werden. Ziel ist die Entwicklung von alltagsadäquaten Handlungsansätzen, die durch eine Veränderung von Handlungs- und Entscheidungsroutinen zugunsten von umwelt- und klimaschonenden Konsummustern unterstützen und dabei den unterschiedlichen Handlungsmöglichkeiten sozialer Gruppen gerecht werden. Die Anforderungen an eine langfristige Transformation von Versorgungssystemen und Produktionsmustern werden dabei ebenfalls in den Blick genommen.

Im Mittelpunkt stehen folgende Handlungsfelder:

Schwerpunkte der Forschungsarbeit sind die wissenschaftlich gestützte Beratung und Erarbeitung von Methoden, Konzepten und Instrumenten insbesondere zu folgenden Themen:

Ansprechpartnerin:
Dr. Irmgard Schultz, schultz@isoe.de