Alltagsökologie, Energie, Konsum
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Veranstaltungsreihe "Klimawandel GobalLokal"
Private Haushalte tragen durch ihren Konsum in erheblichem Maße zu Umweltbelastungen und zur Erzeugung von klimaschädigenden Treibhausgasen bei. Mehr als die Hälfte der gesamten CO2-Emissionen in Deutschland werden direkt oder indirekt durch den Konsum der privaten Haushalte verursacht. Der Übergang zu langfristig tragfähigen, umwelt- und klimafreundlichen Produktions- und Konsummustern kann daher nur durch einschneidende Veränderungen von Lebensweisen, Konsumgewohnheiten und Urbanisierungsformen erreicht werden.
Im Forschungsschwerpunkt "Alltagsökologie, Energie, Konsum" werden Methoden, Konzepte, Strategien und Instrumente erarbeitet, mit denen Konsummuster umwelt- und klimafreundlicher gestaltet werden können. Der Forschungszugang ist von einer Perspektive geleitet, die das alltägliche Handeln in den Mittelpunkt stellt. Energienutzung und Konsumentscheidungen werden in ihrer Einbettung in alltägliche Versorgungspraktiken betrachtet, die durch eingespielte Routinen, implizites Wissen, geschlechtsspezifische Arrangements der Alltagsorganisation, die Einbindung in soziale Netzwerke und die Struktur von Versorgungssystemen geformt werden. Ziel ist die Entwicklung von alltagsadäquaten Handlungsansätzen, die durch eine Veränderung von Handlungs- und Entscheidungsroutinen zugunsten von umwelt- und klimaschonenden Konsummustern unterstützen und dabei den unterschiedlichen Handlungsmöglichkeiten sozialer Gruppen gerecht werden. Die Anforderungen an eine langfristige Transformation von Versorgungssystemen und Produktionsmustern werden dabei ebenfalls in den Blick genommen.
Im Mittelpunkt stehen folgende Handlungsfelder:
Schwerpunkte der Forschungsarbeit sind die wissenschaftlich gestützte Beratung und Erarbeitung von Methoden, Konzepten und Instrumenten insbesondere zu folgenden Themen: